Lyrik von Roman Seelenbrandt

Warm halten

Am Freitagabend kam die Katja aus Aachen bei mir klingeln, wir haben zuvor 3 Tage sehr intensiv SMS geschrieben. Nach ihrem Feierabend waren wir stundenlang bis nach Mitternacht telefonieren. Sie meinte ich würde ihr wie aus einem offenen Buch erzählen, auf die Frage, hin ob sie irgendwie Lust verspürt, meinte sie immer nur man könne ihr ein Mann auf den Bauch binden es würde nichts passieren. Sie wäre richtig ungeil gewesen. Ich schluckte und dachte weiter an positive Vibrationen. Sie fragte auch ob ich das hören würde, ich antwortete nein was denn, was sie mit einem ach schon gut erwiderte, ich hörte ihren Vibrator Motor arbeiten. Bei mir in meinen von Miro Replikaten dekorierten Wohnzimmer, tanzten ja die brennenden Kerzen als würde ein Pärchen sich sehr liebhaben. Mein Tee den ich mir mit einem Teelichtservice warm hielt, beruhigte mich über die andauernd sehr anmaßenden Aussagen meines Telefonpartners. Die ich aber weder verstehen noch erklären konnte, nur permanent spürte sie würde mich ablehnen aber dennoch auch von mir angezogen fühlen.

Als sie nach 3 exzessiven SMS Verkehrstagen bei mir ankam, um sich das Elend mal Live anzusehen, fragte ich sie, als sie am Bahnhof war, ob ich ihr ein Taxi zu mir bestellen soll, sie sagte nur sie würde mit dem Bus kommen, ich müsse sie nur von der Haltestelle abholen. Ich sagte wie Du meinst und fragte, ob ich ihr ein Bad einlasen soll, denn es war bitterkalt, aber es war nicht nötig, genauso wie sie keine Getränkeauswahl beanspruchen wollte. Sie aß nur eine Pizza und wurde schnell schläfrig, am Morgen stand sie auf und fuhr nach Haus. Wir redeten gar nix, hatten kein Sex sie meinte nur ich sei Elend, bei den Leuten die ich kannte bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich mir ihren Wortlaut nicht erklären, und ließ sie gehen, dabei hatte ich soviel Ideen, weil ich sie bis heute als sehr schön empfinde und immer noch nicht weiß was oder wie mir damals geschehen sollte