lyrik von Roman Seelenbrandt

Wer Du auch bist

Erst mal möchte ich mich bei Dir entschuldigen, falls ich gegen den Willen aller Menschen leben sollte. Zumindest habe ich keine Freunde, keine verbalen Kontakte, bin sehr einsam und habe das Gefühl mich verfolgen draußen alle Augen. Woher das kommt, kann ich nicht erklären, es ist sehr beängstigend, einschüchternd und beklemmend. Weil ich nicht weiß woher mich angeblich alle kennen wollen. Ich habe mein Leben lang mit wüsten Beschimpfungen und Ablehnung zu kämpfen, niemand der für mich Zeit, oder sich gekümmert hatte, dachte aber das sei normal, weil die anderen unter einander ja auch nicht anders agieren und reagieren, sie können sich nur besser dagegen behaupten und wehren. Ernst nehmen, tue ich diese Wahrnehmung aber erst seit Ende letzten Jahres. Es scheint eine ziemlich einschlägig große Macht zu sein, die alle Menschen dazu bringt mich zu verachten, ignorieren und ziemlich genervt von meiner Anwesenheit zu sein. Ich bin aber weder stark, noch überheblich, ich höre schon auf ihre Meinungen, kann mir aber nicht erklären woher diese rühren. Deswegen denke ich, kann ich Dir auch dankbar sein für die Kraft die Du mir schenkst trotz Flucht vor allen Eindrücken, leben zu dürfen so lang ich akzeptiere in meinem Eck zu bleiben und kein Kontakt, Freundschaft, Frau, oder Hilfe von Menschen zu suchen. Ich weiß, nicht ob es mich noch sehr viel härter bestraft oder irgendwann einfach nur friedlich erlöst, dennoch danke ich Dir wer Du auch bist das sie mir zwar körperlich sehr über die Psyche und Chemie Schaden mich aber seit Jahren keiner mehr tut schlagen.