Weil ich nicht wirklich Lebe


Hier zu sitzen und nachzudenken, die eigene Welt verlassen um die Realität nicht mehr zu hassen, denn in diesen Tagen sehe ich es wieder, was mir fehlt, trotz hundert Lieder, die beschreiben, was ich fühle warum ich leide, doch niemand erkennt meine Qualen, denn sie haben keinen Namen, jede Diagnose wird über den Haufen geworfen, ich laufe und laufe und habe meine Ziele aus den Augen verloren! Ich will gar nicht hier sein, nicht hier schreiben, aber wo, wo darf ich sein, zuhause, fragt man was denn los, warum bist Du so ruhig, dabei bin ich sehr aufgewühlt, und meine Seele weint Tränenreich! Sie erkennen nicht was ich fühle wonach ich mich sehne, und sie spüren nicht warum ich meinen Mitmenschen so wenig gebe, dabei ist es ganz einfach, weil ich nicht wirklich Lebe.


Ich habe aufgegeben zu fragen, warum und wieso weine ich tränen an glücklichen Tagen und lache wenn meine schmerzen mich nicht mehr vor die Tür tragen, es fehlen die Antworten seit Jahren, ich bin verwirrt, in einer Welt die nicht zu meinen Freunden zählt, mit einer Wahrnehmung die keiner versteht, mit schmerzen die kein anderer fühlt, mit worten die niemand berührt. Ich sehe euch an mir vorbei gehen, Lebendig, und doch sehe ich den tot in Menschen wenn sie mich ansehen, sie Leben an mir vorbei, denn ich kann nicht mehr zufrieden sein, egal was ich besitze, ich bin nie glücklich, denn meine Gefühle sind in Depressionen erfroren! Niemand erkennt was ich fühle, wonach ich mich sehne, und sie spüren nicht warum ich meinen Mitmenschen so wenig gebe, dabei ist die Antwort ganz einfach, weil ich nicht wirklich Lebe!